Insekten, die in der Erde leben und aus dem Boden krabbeln, können Ihnen das Barfußlaufen im Garten gründlich verderben. Klären Sie zunächst, um welche Art Eindringling es sich hierbei handelt. Erdwespen siedeln sich in unterirdischen Bauten an, die nur wenige Eingänge besitzen und gemeinsam für ein Jahr bewohnt werden.
Wildbienen hingegen benutzen viele kleine Eingänge im Erdreich und bewohnen ihr Nest mehrere Jahre lang. Ist man sich unsicher, sollte man einen Fachmann zu Rate ziehen, denn Wildbienen sind streng geschützt und so nur schwer umzusiedeln. Die örtliche Feuerwehr oder ein Imker sind hier nützliche Anlaufstellen.
Möchte man aber dennoch selbst tätig werden, sollte man alle Maßnahmen unbedingt zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang ergreifen. Dann befinden sich die Insekten in ihrem Bau. Zunächst sollte man klares Wasser durch die Gänge in das Nest spülen. Das verklebt den Wespen die Flügel. Danach wird empfohlen, den betroffenen Bereich im Erdboden komplett umzugraben. Oftmals hilft das, die Insekten zu vertreiben.
Von weiteren Maßnahmen wie Ausräuchern oder Vergiften sollte man nur im Notfall Gebrauch machen. Handelt es sich tatsächlich um Wildbienen, ist das sogar illegal.
(TB)