Eine erfolgreiche Wühlmausbekämpfung ist enorm langwierig! Wühlmäuse können im eigenen Garten beachtliche Schäden anrichten – sie sind in der Lage eine ganze Gartenanlage zu verwüsten, da hört es mit der Liebe zu allen Tierchen auf und Wut macht sich beim Gartenliebhaber breit.
Sie fressen das saftige Wurzelwerk von Obst- und Gemüsepflanzen, nagen Rosenballen und Obstbäume an oder sogar teilweise ganz ab. Die Pflanzen sterben zum Leidwesen des Gärtners ab – die Wühlmaus ist ein unbarmherziger Nager der dem Gärtner viel abverlangt um ihn aus dem Gartenbereich zu entfernen – eine Hetzjagd nach dem Plagegeist beginnt.
Die Wühlmausbekämpfung kann mit Hilfe von Pflanzen die die Tiere nicht mögen von statten gehen – dazu werden Holunderzweige in die Gänge gesteckt oder Holunderjauche in die Gänge gefüllt. Die zweijährige Wolfsmilch (lat.= Euphorbia lathyris) ist ein altbekanntes Gewächs im Garten deren Wirkung schon unsere Vorfahren sich zu eigen machten um Wühlmäuse aus dem Garten erfolgreich zu verbannen. Auch die hinreißende Kaiserkrone ist wohl bekannt mit ihrem unangenehmen Geruch die Plage der Nager einzudämmen, da die Tiere über ein sehr empfindliches Nasegespür verfügen. Die Wühlmausbekämpfung ist nicht nur schwierig sonder zieht sich auch sehr lange hinaus bis ein kleiner Erfolg zu verzeichnen ist.
Selbstverständlich kann man bei der Wühlmausbekämpfung auch aggressiv vorgehen und Gaspatronen zum Einsatz bringen – dazu werden die aufgespürten Gänge der Wühlmäuse systematisch mit der Gasmethode mehrmals behandelt. Auf die natürlichen Feinde der Wühlmaus kann selbst der verärgerte Gärtner gut verzichten – wer möchte schon eine Kreuzotter, einen Marder oder einen Iltis in seinem Garten haben?
(TB)