Maulwürfe & Wühlmäuse – Ständige und lästige Begleiter im Garten

schöner gepflegter Garten

schöner, gepflegter Garten

Wenn die Gartensaison wieder heran rückt, die ersten Frühblüher sich den Weg durch die Erdoberfläche bahnen und die Tage langsam wieder länger werden, werden viele Gartenfreunde auch an die unerfreulichen Seiten der Natur erinnert: Während des Winters hat es sich der Maulwurf weiterhin nicht nehmen lassen, die Erde umzugraben und die für ihn typischen Haufen aufzuwerfen. Auch die Wühlmäuse bleiben im Winter nicht tatenlos.

Gerade wenn man Wert auf einen gepflegten Rasen legt, ist diese unermüdliche Aktivität der kleinen Säuger ein echter Dorn im Auge. Damit Sie sich auch weiterhin an Ihrem Garten erfreuen können und nicht über den Kampf gegen Maulwurf und Wühlmaus in Verzweiflung geraten, haben wir Ihnen im folgenden einige Informationen über diese Tiere, ihre Lebensweise und Verhalten zusammengestellt.

Wenn Sie die Lebensweise der grabenden Säuger kennen, haben Sie eine bessere Möglichkeit, ihm im Rahmen der Schädlingsbekämpfung beizukommen. Zudem haben wir einige Tipps, wie sich der Kampf gegen den kleinen Störenfried erfolgreich bewältigen lässt, ohne in den Konflikt mit dem Gesetz oder dem eigenen Gewissen zu kommen.

Schädlinge im Garten

In Deutschland gibt es ca. eine Millionen Parzellen in Kleingartenvereinen. Rechnet man Hausbesitzer mit Garten auf dem Grundstück und diejenigen, die in gemeinschaftlichen Projekten einen Garten betreiben, kommt man auf gut 35 Millionen Menschen, die sich in Deutschland regelmäßig mit der Gartenarbeit beschäftigen.

Schnecken im Blattsalat

Schnecken im Blattsalat

Dabei bietet der Anbau von Obst und Gemüse, das Pflegen von Rasen und Blumenbeeten sowie das Entspannen im Garten vielen eine willkommene Abwechslung zum oftmals hektischen Alltag. Doch die Gartenarbeit hat auch ihre Schattenseiten: Schädlinge im Garten bringen die Gartenfreunde um die Früchte ihrer Arbeit, indem sie Löcher in die Salatblätter fressen, Wurzeln von Blumen verspeisen oder gleich den Garten ganz umgraben, sodass der Rasen einer Hügellandschaft gleicht. Gegen diese Schädlinge gilt es etwas zu unternehmen.
Die Definition des Gartenschädlings ist gar nicht so leicht zu treffen. Viele unliebsame Gartenbesucher können streng genommen nicht zu den Schädlingen gezählt werden.

Der Maulwurf bspw. ist mit seiner rein fleischlichen Ernährungsweise keine Gefahr für die Pflanzen. Der Umstand, dass er die Erde regelmäßig umgräbt und belüftet, sowie sein Speiseplan, auf dem auch Schnecken und Engerlinge stehen, machen ihn in den Augen vieler Experten sogar zum Nützling. Jedoch sind insbesondere die von ihm aufgeworfenen Hügel vielen ein Dorn im Auge.

Die Wühlmaus

Die Wühlmaus, possierliche Plagegeister

Eine größere Plage stellen Mühlmäuse dar. Die kleinen, an sich recht possierlichen Nager, bauen ein weitverzweigtes Tunnelsystem und vermehren sich sehr schnell. Zudem werfen sie beim Bau ihres Tunnels ebenfalls Erdhügel auf, die jedoch deutlich kleiner sind als diejenigen des Maulwurfs. Wühlmäuse richten allerdings, im Gegensatz zu Maulwürfen, Schaden an Pflanzenwurzeln an. Hier liegt die Bezeichnung “Schädling” näher.

Um die Dornen im Auge der Gartenfreunde optimal bekämpfen zu können, lohnt es sich, die Lebensweise und Gewohnheiten der Tiere zu kennen. Wir stellen Ihnen daher einige Informationen über Maulwurf und Wühlmäuse zusammen. Des Weiteren stellen wir Ihnen verschiedene Methoden vor, wie die Kleinsäuger aus dem Garten vertrieben werden können.