Fallen & Gift

Da Wühlmäuse nicht unter Naturschutz stehen, gibt es gegen Sie neben den sanften Methoden auch noch einige andere im Handel: Der Gartenfreund, dessen Nerven sehr stark strapaziert wurden, kann auch zu Fallen oder Giften greifen, um die Nager loszuwerden.

gespannte Mausefalle

Diese rabiaten Methoden zeigen zunächst Wirkung, da sie die Population der Mäuseschar reduzieren. Die klassischen Mausefallen können auch für Wühlmäuse eingesetzt werden. Als Köder dienen am besten Gemüsestücke, bspw. Kohlrabi oder Mohrrübe.

Selbstschussgeräte zur Wühlmausbekämpfung

Für verzweifelte Gartenbesitzer, die zum äußersten bereit sind im Kampf gegen Wühlmäuse, bieten verschiedene Hersteller auch Selbstschussgeräte an. Diese werden an einem aufgebuddelten Gang platziert und lösen aus, wenn sich eine Maus nähert, um den Gang wieder zu verschließen. Das Schussgerät ist jedoch an sich schon recht teuer, zudem benötigt man darüber hinaus Munition, welche ebenfalls nicht billig ist. Zudem ist die Handhabung des Gerätes nicht gefahrlos, es besteht die Möglichkeit, dass der Schuss ungewollt ausgelöst wird. Zwar existiert ein Schutzbügel, der vor unverhofftem Auslösen schützen soll, jedoch birgt so Selbstschussgerät gerade in Anwesenheit von Kindern oder Haustieren eine gewisse Gefahr.

Lebendfallen

Für Naturliebhaber, die lieber ein reines Gewissen behalten möchten, bietet der Markt auch Lebendfallen. Wird eine Wühlmaus in einer solchen entdeckt, kann sie umgesiedelt werden. Dabei sollte man darauf achten, das neue Habitat möglichst entfernt zu wählen, damit die Mäuse nicht aus Heimweh wieder in ihr angestammtes Gebiet zurückkehren. Weil Wühlmäuse meist in Gruppen zusammenleben, ist für tierliebe Gartenfreunde der Einsatz von Lebendfallen mit einem großen Arbeitsaufwand verbunden, weshalb sie alternative Methoden, wie z.B. das Vergrämen durch Gerüche, bevorzugen sollten.